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Jung und dynamisch – so zeigen sich die Märkte Lateinamerikas!

Jung und dynamisch - so zeigen sich die Märkte Lateinamerikas! Angeregt durch diese positive Entwicklung liegt der Fokus des 8. Thüringer Außenwirtschaftstages auf Lateinamerika. Brasilien ist allein durch seine Größe ein Markt mit Potenzial für die Thüringer Exportwirtschaft. Aber auch Argentinien zählt zu den großen Volkswirtschaften der Region, wo individuelle Geschäfte sich über die aktuell schwierigen Rahmenbedingungen hinwegsetzen können. Die Pazifik Allianz erreicht zudem eine Wirtschaftskraft, die der Indiens entspricht, und das in einer leicht erreichbaren Freihandelszone. Spannende Keynotes, unter anderem mit Sebastian Schoepp, dem außenpolitischen Redakteur der Süddeutschen Zeitung, Podiumsdiskussionen zu Finanzierungsmöglichkeiten mit erfahrenen Referenten, die Ihnen zur Verfügung stehen und vieles mehr warten auf Sie und versprechen aufschlussreiche Einblicke in den Wirtschafts- und Kulturraum Lateinamerika. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre individuellen Geschäftschancen auf etablierten und erfolgsversprechenden Zukunftsmärkten von Erfurt aus zu erkunden! Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen und die Arbeitsgemeinschaft der Thüringer Industrie- und Handelskammern laden Sie recht herzlich ein, am diesjährigen Thüringer Außenwirtschaftstag teilzunehmen. Melden Sie sich unter www.awt-thueringen.de an, wir freuen uns auf Ihr Kommen! Das Kompass Messeteam informiert Sie gerne über wirksame Online-Marketing Kampagnen in südamerikanischen Ländern. Besuchen Sie unseren Messestand auf dem 8. Thüringer Außenwirtschaftstag am 26.11.2014 in Erfurt.

BDU Studie zum Kooperationsmanagement deutscher und indischer Unternehmen

Deutsche und indische Firmen achten bei ihren Kooperationen besonders darauf, dass ähnliche Wertvorstellungen vorhanden sind. Ebenfalls als wichtig erachtet wird, dass tragfähige Ausstiegsszenarien für die Zusammenarbeit eingeplant werden. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Kooperationsmanagement Deutschland – Indien“ des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU). Die zugrundeliegenden Befragungen wurden vom BDU-Forum Baden-Württemberg gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sowie der Gujarat Technological University in Ahmedabad durchgeführt. Der Befragungsschwerpunkt lag in beiden Ländern auf kleinen und mittelständischen Unternehmen. Als wichtigste Kooperationsmotive nannten die Studienteilnehmer in Deutschland und Indien übereinstimmend, dass sie sich besonders Vorteile in den Unternehmensbereichen Marketing/Vertrieb sowie Forschung/Entwicklung versprechen. Tendenz in der Gewichtung: Für indische Unternehmen sind Synergieeffekte bei Marketing/Vertrieb (Zustimmung: 82 %) besonders wichtig, für deutsche Firmen hingegen mehr bei Forschung und Entwicklung (Zustimmung: 68 %). „Zugespitzt können wir auch feststellen: Indische Unternehmen wollen vor allem Skaleneffekte erzielen, in Deutschland setzt man deutlich stärker auf den Zugang zu neuen Märkten und die bessere Auslastung der eigenen Kapazitäten“, so Günter Monjau, Vorsitzender des BDU-Forums Baden-Württemberg. Deutliche Unterschiede zeigen sich beispielsweise bei den Suchwegen nach potenziellen Kooperationspartnern. Indische Firmen nutzen sehr stark Schlüsselpersonen – zum Beispiel Bürgermeister – (Zustimmung: 79 %) oder Institutionen wie Handelskammern und Verbände (Zustimmung: 71 %). Deutsche finden ihre Partner viel häufiger über persönliche Empfehlungen (Zustimmung: 89 %) oder Messen und Foren (Zustimmung: 75 %). Weiterhin: Risiken sehen deutsche Unternehmen besonders durch mögliche Fehleinschätzungen bei der Leistungs- oder Vertrauenswürdigkeit der Kooperationspartner (Zustimmung Deutschland: 42 %, Zustimmung Indien: 14 %). In Indien hingegen befürchten vielmehr, dass sie den Gesamtaufwand und besonders den eigenen Aufwand falsch kalkulieren (Zustimmung Indien: 33 %, Zustimmung Deutschland: 15 %). Günter Monjau: „Die festgestellten Unterschiede sind nach unserer Einschätzung entweder auf die gemachten Erfahrungen bei Kooperationen zurückzuführen oder sind kulturell bedingt.“ Empfehlung: Global Compact der Vereinten Nationen unterzeichnen Um den für beide Seiten so wichtigen Aspekt ähnlicher Wertevorstellungen realistischer einschätzen zu können, empfehlen die Studienautoren, den Global Compact der Vereinten Nationen zu unterzeichnen. Hierin verpflichten sich Unternehmen, ihre Geschäftstätigkeiten und Strategien an zehn universell anerkannten Prinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung auszurichten. Und: Ein Kooperationsplan mit einer klaren Definition der angestrebten Ziele und detailliierte Aktivitäten-, Zeit- und Kostenpläne schützen vor bösen Überraschungen. Hierin sollten auch die Ausstiegsmodalitäten vereinbart werden, die in der Studie sowohl von deutschen (80% Zustimmung) wie auch von indischen Unternehmen (72% Zustimmung) als sehr wichtig angesehen wurden.   Hintergrund der Studie Die vergleichende Studie basiert auf einer Online-Befragung, die das BDU-Forum Baden-Württemberg gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg 2012 bei deutschen Unternehmen durchgeführt. Die mündliche Befragung von Unternehmen aus Indien fand im Jahr 2013 durch die Gujarat Technological University in Ahmedabad statt. An der Befragung in Deutschland nahmen 136 Unternehmen aktiv teil, in Indien waren es  insgesamt 156. Schwerpunkt der Befragungsteilnehmer lag sowohl in Deutschland als auch in Indien auf Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 50 Millionen Euro. Die Kompass GmbH ist Sponsor dieser Studie. Bitte fordern Sie weitere Infos per E-Mail an:  mail@kompass-info.de    

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