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Was Experten meinen

Interview Francis Alizer, AFI Company

Francis Alizer, AFI: "Wir versuchen zu definieren, was die Bedürfnisse von Kunden am besten erfüllt [...] und eine Lösung zu finden, die allen Anforderungen gerecht wird." Was ist Ihre Funktion und Ihre Zuständigkeit? Ich bin Geschäftsführer von AFI seit der Firmengründung im Jahr 1993. Heute beschäftigen wir 10 Mitarbeiter. Wir sind im industriellen Zuliefersektor tätig und arbeiten für das Bauwesen, Unternehmen und Gemeinden. Wer sind Ihre Kunden und Lieferanten? Unsere Kunden sind vor allem Firmen aus der Bauindustrie und dem Herstellungssektor. In beiden Fällen können das Großunternehmen mit verschiedenen Niederlassungen sein wie auch lokal operierende KMUs, Handwerker und Kleinunternehmen. Wir wickeln Geschäfte mit verschiedenen Werkzeuglieferanten und -herstellern in Europa ab. Im Moment sind 1.094 unserer Lieferanten eingetragen. Was sind Ihre wesentlichen Stärken gegenüber dem Wettbewerb? Service. Wir setzen mehr auf Servicebedürfnisse und Lösungen, die wir Kunden zur Verfügung stellen, als auf die Dienstleistung selbst. Wir versuchen festzulegen, was die Bedürfnisse von Kunden am besten erfüllt, wir untersuchen die Liste der Spezifikationen, wir prüfen, ob die Anfrage auch exakt den Kundenbedürfnissen entspricht und wir setzen alles daran, eine Lösung zu finden, die allen Anforderungen gerecht wird. Auf welchen Teil Ihrer aktuellen Geschäftstätigkeit sind Sie ganz besonders stolz? Auf die Produkte, die wir für die Kernindustrie entwickeln. Dabei handelt es sich um Produkte, die beim Transport von TFA Ausrüstung benutzt wird. Tatsächlich befinden wir uns am Beginn einer Phase des Rückbaus der Kernenergie, aber man muss wissen, dass diese Phase 150 Jahre dauern wird und dass sie eine Vielzahl von Geschäftszweigen aktivieren wird, einschließlich unserem eigenen Leistungen. Welche Mittel wenden Sie an, um Ihre Kunden am besten zufrieden zu stellen? Reibungslose Logistik, schnelle Reaktionsfähigkeit und ein umfangreiches Lager. Wir haben unseren Bestand um 35% erhöht und gleichzeitig eine Händlerwebsite entwickelt, um den Einstieg in den E-Commerce voranzubringen. Welche zusätzlichen Leistungen bieten Sie als Ergänzung zu Ihren Produkten an? Wir bieten dem Kunden ein Spektrum von passenden Supportleistungen, die auf seinen Bedarf zugeschnitten sind. Dank unseres Netzwerks sind wir in der Lage, Kunden zu bedienen, die oft nur wenige oder keine Vertreter haben.

B2B Expertise

Was sind die Erfolgsfaktoren einer Kooperation?

Was für die Großen die Fusion ist für den Mittelstand die Kooperation und häufig der einzige Weg, im nationalen wie internationalen Wettbewerb zu bestehen. Kooperationen sind jedoch auf Dauer nur dann erfolgreich, wenn die Zusammenarbeit strategisch bedeutsam ist und alle Beteiligten gleichermaßen am Erfolg partizipieren. Wenn jeder Musiker sein Instrument beherrscht, so ist ein Orchester aber noch kein Garant für eine Symphonie. Welche zusätzlichen Anforderungen werden an die einzelnen Musiker und an das Orchester als Ganzes gestellt? Das Forum Baden-Württemberg im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater und die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart führten unter fachlicher Begleitung des Kooperationsexperten claret clover für das Thema „Kooperationen“ eine Online-Befragung bei Unternehmen aus der gesamten Bundesrepublik durch. Die vorliegende Studie beschreibt die Ergebnisse und leitet Handlungsempfehlungen ab.

  • Wie erfolgreich sind Kooperationen?
  • Was sind die Erfolgsfaktoren einer Kooperation?
  • Auf welchen Gebieten sind Kooperationen sinnvoll?
  • Unterscheiden sich kleine von großen Unternehmen in diesem Themenfeld?
In einem nächsten Schritt wird die Studie in einem „Emerging Market“ (z. B. China, Indien) durchgeführt und die Ergebnisse mit denen der deutschen Untersuchung verglichen. Hieraus werden interessante Erkenntnisse im interkulturellen und länderübergreifenden Vergleich abzuleiten sein.   Struktur der Umfrage Die Studie beruht auf einer Online-Befragung, die im Jahr 2012 durchgeführt wurde. Befragt wurden Unternehmen aus der ganzen Bundesrepublik. Teilgenommen haben 136 Unternehmen. Die Fragen wurden in die folgenden Blöcke unterteilt:
  • Unternehmenskultureller Hintergrund
  • Erfolg von Kooperationen
  • Kooperationsziele und -motive
  • Kooperationsrisiken
  • Kooperationsorganisation
Download  Kooperationsmanagement Studie als PDF