Kettenräder von Kettenfabrik Unna GmbH & Co. KG

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Kettenräder
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Beim Einsatz von Rundstahlketten werden auch Kettenräder benötigt. Soll dabei lediglich die Bewegungsrichtung der Kette geändert werden, dienen unverzahnte Kettenräder als Umlenkrollen. Sind jedoch Umfangskräfte zu übertragen, kommen praktisch nur verzahnte Kettenräder infrage.Kettenräder werden gegossen oder aus Stahl hergestellt...

Beschreibung von Produkt

Beim Einsatz von Rundstahlketten werden auch Kettenräder benötigt. Soll dabei lediglich die Bewegungsrichtung der Kette geändert werden, dienen unverzahnte Kettenräder als Umlenkrollen. Sind jedoch Umfangskräfte zu übertragen, kommen praktisch nur verzahnte Kettenräder infrage.Kettenräder werden gegossen oder aus Stahl hergestellt, wobei unterschiedliche Werkstoffe in Abhängigkeit von den Anforderungen des Einzelfalles zu wählen sind. Im wesentlichen handelt es sich dabei um Grauguß, Grauguß mit Zusatzstoffen, Sphäroguß oder Stahlguß unter möglicher Hinzufügung von Legierungsbestandteilen. Die dann niedrig bis hoch legierten Edelstähle können sein: hitzebeständig, amagnetisch und/oder nicht rostend. Die Zähne können auf Wunsch gehärtet werden. Ein erfolgreicher Einsatz von Kettenrädern kann nur dann erreicht werden, wenn Kette und Kettenrad zusammenpassen. Dabei ist grundsätzlich die Kette dem Kettenrad anzupassen. Ein einwandfreies Zusammenarbeiten von Kette und Kettenrad kann somit nur gewährleistet werden, wenn dem Kettenhersteller das Kettenrad zwecks Aufkalibrierung der Kette zur Verfügung gestellt wird. Es lässt sich jedoch nicht immer ausschließen, dass die Extremfälle der Toleranzgruppeen so aufeinander fallen, das die Kette ggf. nachkalibriert werden muss. Ist beabsichtigt, dass in einer bestehenden Anlage Kettenräder ohne Vornahme eines Kettenwechsels ersetzt werden sollen, muß dies unbedingt dem Kettenradhersteller mitgeteilt werden, um mit Hilfe eines Proberades festzustellen, ob die Anlage mit den neuen Ersatzrädern auch einwandfrei läuft. Zur Überprüfung des einwandfreien Zusammenspiels von Kettenrad und Kette muß die belastende Kette über ein Kettenrad geführt werden, das unbedingt anzutreiben ist. Ein lastfreies, lockeres Auflegen der Kette auf das Rad reicht als Prüfung nicht aus.

Sollen in einer Anlage gegossene Kettenräder eingesetzt werden, sind von Anfang an die Freimaßtoleranzen für Gußstücke nach DIN für die jeweiligen Werkstoffe zu beachten. Diese sind vor allem:
  • für Gußrohteile aus Gußeisen mit Lamellengraphit DIN 1686
  • für Gußrohteile aus Gußeisen mit Kugelgraphit DIN 1685
  • für Gußrohteile aus Stahlguß DIN 1683
Da es sich bei den Abgüssen um rohe Gußstücke handelt, können jedoch geringfügige Abweichungen gegenüber dem Sollmaß der Teilung auftreten. Aus diesem Grund sollte vor Abguß einer größeren Anzahl von Kettenrädern ein Proberad hergestellt werden, um dessen Teilung durch Aufpassung auf die vorgesehene Kette zu überprüfen. Erst nach dem Gutbefung sollten die restlichen Räder abgegossen werden. Immer wenn der Abguß von Proberädern ratsam oder notwendig erscheint, wird dieser zu Lasten des Bestellers vorgenommen. Nach Freigabe des Probeabgusses durch den Besteller können Reklamationen, die auf Modellfehler zurückgeführt werden, nicht mehr anerkannt werden! Ist die Anfertigung eines neuen Modelles erforderlich, werden die entsprechenden Kosten jeweils nur anteilig in Ansatz gebracht, wobei das Modell unser Eigentum bleibt. Eine Übersicht der vorhandenen Modelle schließt sich an.

Oben genanntes gilt grundsätzlich auch für Räder aus Stahl, die üblicherweise aus dem Vollen gedreht werden. Wenn kleine Serien gefertigt werden sollen und kein Gussmodell vorhanden ist, bieten sich aus Kostengründen Räder aus Stahl an. Es kann jede Ausführung hergestellt werden.




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